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Übung der Woche: Lockerheit – entspannt Motorrad fahren

Kennst du das? Kurve kommt – und sofort werden Arme und Schultern steinhart. Das Motorrad fühlt sich schwer an, der Radius wird größer, und du kämpfst statt zu führen.

Deshalb ist die Übung der Woche heute: Lockerheit – entspannt fahren. Mit dem 8ten-Fahren baust du Kontrolle, Blickführung und Flow auf.

Warum Lockerheit so viel verändert

Verkrampfte Hände und Arme machen das Bike und dich steif. Lockerheit heißt nicht „schlaff“ – sondern: Spannung dort, wo sie hingehört, und loslassen dort, wo du sonst zudrückst.

  • Hände und Arme nicht verkrampfen
  • Blick fließen lassen
  • gleichmäßiger fahren
  • im langsamen Bereich ruhiger werden

Aufbau

Mit nur 2 Pylonen (erhältlich ins unserem Starter-Set) baust du einen effektiven 8er-Parcours. Starte mit großen Radien – eng wird später.

So läuft die Übung

1. Große Acht – in den Flow

Fahr die Acht ruhig. Gleichmäßiges Gas, klarer Rhythmus. Ziel: nicht ruckeln, sondern rollen.

2. Lösender Blick

Der Blick entscheidet mit. Setz ihn früh in die nächste Kurve der Acht und lass ihn fließen – Bewegung in den Kopf bringen, nicht starr auf den Boden starren.

3. Atmen & loslassen

Atmung bewusst ruhig und gleichmäßig halten. Schultern prüfen: hochgezogen? Finger zu fest? Kurz lockern, weiterfahren. Genau das trainierst du hier.

Worauf du achten solltest

Vorher / danach

Als Basis hilft die Übung der Woche: Blicktechnik. Wenn die große Acht sitzt, kommt die Steigerung: 8ten fahren – engere Kurven.

Das Ganze auch als Video

Das Video findet ihr als Kanalmitglieder unter folgendem Link: hier.

Mein Tipp

Wenn’s eng wird im Kopf: Radius wieder größer machen. Lockerheit kommt nicht durch Druck – sondern durch Wiederholung im angenehmen Tempo.

Du möchtest mehr strukturierte Übungen und den nächsten Schritt? Schau im Übungsbereich vorbei – oder direkt bei den Übungen für Fahranfänger.

In diesem Sinn,
die Linke zum Gruß
Matze